Digitalisierung: innovative Ansätze wagen

Digitalisierung durch innovative Geschäftsmodelle – durch eine Analyse ausgehend von dem aktuellen Geschäftsmodell ist es möglich, innovativ eine Customer Journey individuell für Ihr Unternehmen zu gestalten!

Sie möchten die Digitalisierungsmöglichkeiten in Ihrem Unternehmen prüfen, finden aber nicht den richtigen Zeitpunkt, um sich mit dem Thema Digitalisierung intensiver zu befassen? Oder Sie wissen nicht genau, wie Sie das Thema angehen sollen? In unserem Blog finden Sie eine kurze Zusammenfassung, wie Sie Ihr Geschäftsmodell digital neu aufstellen können. Die digitale Transformation der Gesellschaft als solche ist voll im Gange. Noch ist es nicht zu spät, auf den Digitalisierungszug aufzuspringen!

Innovative Ansätze für Ihre Digitalisierung

Um ein innovatives, zukunftsfähiges Geschäftsmodell aus vorhanden Stärken abzuleiten, ist es für bestehende Unternehmen erforderlich, den Bedarf zu erkennen und Ressourcen für die Transformation bereitzustellen. Digitalisierung ist, auch wenn manche das Thema so verstehen, keineswegs ein reines IT-Projekt. Die Auswirkungen einer echten Digitalisierung in jedem Unternehmen gehen weit über die Nutzung von neuer Software oder Hardware hinaus. Digitalisierung bringt tiefgreifende Veränderungen in den Strukturen, in den Prozessen und auch ein Wandel in der Unternehmenskultur mit sich.

Eine starke Kundenzentrierung ist, nach wie vor, der Schlüssel zum Erfolg. Allerdings ändern sich Kundenwünsche in einer digitalen Welt ebenfalls deutlich schneller als bisher. Damit ist der erste Impuls bereits zur Transformation Ihres Geschäftsmodells gesetzt.

Die genauen Kundenwünsche im Detail zu kennen – dies ist das bedeutendste Puzzleteil auf der Zukunftslandkarte Ihres Unternehmens. Accenture stellte in der Studie „2020 Global Buyer Values“ fest, dass die meisten Chemieunternehmen Ihre Kunden und deren Wünsche nicht so genau kennen, wie sie selbst glauben. Dazu kommt, dass Annahmen von gestern nicht unbedingt mit der Realität von heute übereinstimmen. Unternehmen, die diese neue Situation nicht erkennen und nicht handeln, werden -über Kurz oder Lang- die Bindung zu ihren Kunden verlieren.

Man kann an dieser Stelle jedem Unternehmen, unabhängig von der Branche, nur raten, genau zu eruieren, welche Vorstellung die Kunden bezüglich des Produktes, des Services, der Zahlung usw. genau haben. Durch die Digitalisierung des Geschäftsmodells ist es möglich, in Zukunft neue Kundensegmente zu bedienen. Es ist sinnvoll, die potenziellen Kunden ebenfalls in die Befragung mit einzubinden. Bereits an diesem Punkt angelangt, kommen im Unternehmen etliche Fragen auf:

  • Welche Kanäle nutzen wir in Zukunft (Stichwort: Omni-Channel Marketing), um die Kunden optimal zu erreichen?
  • Welche Kommunikationskanäle werden von welchen Kunden präferiert?
  • Wie müssen wir unseren Vertrieb an die neuen Anforderungen der Kunden anpassen?

Diese Fragen kann man, soweit sinnvoll, in die Umfrage mit einfließen lassen.

Doch bevor man in den Lösungsmodus übergeht, sollten man den Blick auf das große Ganze richten. Dies bedeutet, vorneweg die strategische Ausrichtung und die Vision – unter dem Zeichen der Kundenwünsche und der digitalen Transformation – neu zu überdenken. Damit legt man ein stabiles Fundament, auf dem sich ein gesundes digitales Geschäftsmodell aufbauen lässt. Änderungen, die man in dem Vertrieb, als zentrale Schnittstelle zum Kunden, vornimmt, haben Auswirkungen auf die gesamte Struktur des Unternehmens. Dessen sollte man sich bewusst sein und diese Auswirkungen proaktiv erfassen und bewerten.

Erstellen Sie aufgrund der bisherigen Erkenntnisse einen Gesamtplan für den digitalen Wandel und fixieren Sie Meilensteine. Antworten auf die vielen aufkommenden Fragestellungen sollten im Prozess immer wieder überprüft und ins Gesamtkonzept integriert werden. Nehmen Sie alle Mitarbeiter auf die Reise ins digitale Zeitalter mit und pflegen Sie eine transparente Kommunikation. An diesem Punkt wird es wesentlich, die Sinnhaftigkeit (Purpose) der Organisation in den Vordergrund zu stellen. Der Purpose gibt allen Beteiligten einen Grund, sich mit Freude und positiver Energie auf diese Reise einzulassen.

Wer ein „Warum“ hat, dem ist kein „Wie“ zu schwer.

Friedrich Nietzsche

Flexibilität ist einer der grundlegenden Erfolgsfaktoren für ein gelungene Transformation. Wie jede Reise, wird auch diese die Denkweise und die Ansichten jedes Einzelnen in der Organisation verändern. Neue Strukturen entstehen und somit wird ein weiterer Grundstein für einen anderen Umgang miteinander und auch mit dem Kunden gelegt. Eine Wandlung der Unternehmenskultur zu mehr Flexibilität und Agilität ist notwendig, um auch künftig schneller auf Veränderungen im Markt oder in der Gesellschaft reagieren zu können. Damit all dies gelingt, ist eine solide Planung und eine Schritt-für-Schritt Umsetzung notwendig.

Fünf Meilensteine zu Ihrem digitalen Geschäftsmodell:

  1. Notwendigkeit zur Veränderung erkennen
  2. Kundenwünsche genau kennen bzw. ermitteln
  3. Strategie und Vision prüfen
  4. Strukturen anpassen und Kulturwandel einleiten
  5. Ergebnisse messen und überprüfen
Meilensteine Digitalisierung KMU

Ist der Prozess abgeschlossen, kommt noch ein grundlegender Punkt hinzu: das neue Geschäftsmodell sichtbar machen. Bei der Kommunikation des neuen Geschäftsmodells ist es ratsam, eine Brücke zur Vergangenheit der Firma zu schlagen und so eine authentische Erzählung darzubieten. Authentisches Storytelling schafft Binding, sowohl nach außen zu Kunden und Geschäftspartnern als auch nach innen, zu Ihren Mitarbeitern.

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